Leitbild & Pädagogisches Konzept: Gemeinde Gaiberg

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Leitbild & Pädagogisches Konzept

Bei Anklicken der einzelnen Punkte erhalten Sie weitere Informationen zu den jeweiligen Themen.

Leitbild

"Es ist schwer, etwas in Worte zu fassen, was für das Auge unsichtbar ist."

Die Grundlage der pädagogischen Arbeit in unserer Einrichtung ist, dass Ihr Kind sich bei uns wohl fühlt.
Damit dies gelingt, werden wir jedes Kind mit seiner Persönlichkeit und seiner Individualität annehmen und respektieren. Wir werden es dort abholen, wo es mit seiner Entwicklung gerade steht.

Kinder sind die Gestalter ihres Lernens und ihrer Entwicklung, sie haben ihr eigenes Tempo.
Diese Entwicklung benötigt Raum, Unterstützung und Zeit.
Durch Beobachtung und Reflektion eines jeden Kindes bleibt unsere pädagogische Arbeit in Bewegung, um eine bestmögliche Förderung in allen Entwicklungsbereichen zu erzielen.
Unsere pädagogische Arbeit richtet sich nach den Zielen und Vorgaben des Orientierungsplans des Landes Baden-Württemberg.

Um ein Kind in dieser elementaren und prägenden Zeit in seiner Entwicklung zu begleiten, braucht es kompetente Vorbilder und liebevolle, verlässliche Beziehungsverhältnisse sowie Rituale, Regelmäßigkeiten und zuverlässige Handlungskonzepte.
Wir bieten vielfältige, anregende Möglichkeiten, damit die Kinder mit allen Sinnen lernen, forschen und sich spielerisch und kreativ mit ihrem Umfeld auseinandersetzen können.

„Kinder sind unsere Zukunft und mit dieser wollen wir besonders verantwortungsbewusst umgehen.“

Die gesellschaftlichen Anforderungen befinden sich in einem ständigen Wandel und mit ihnen ändern sich auch die Aufgaben in den Kindertageseinrichtungen.

Unsere Einrichtung soll ein Ort frühkindlicher Bildung sein, der eine gezielte pädagogische Arbeit unter Berücksichtigung des naturpädagogischen Ansatzes anbietet und der die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch ein gutes Betreuungsangebot unterstützt.
Zudem das Angebot einer guten Erziehungspartnerschaft mit den Familien unserer Kinder.

Das "Freie Spiel"

„Spiel ist nicht Spielerei, es hat hohen Ernst und tiefe Bedeutung“ ( F.W.A. Fröbel)

Das Freispiel hat für uns einen hohen Stellenwert und ist fester Bestandteil innerhalb unseres Tagesablaufes. Spielen ist die Lebensform des Kindes und das Kind erlebt sein Spiel immer als wichtig, wertvoll und vollkommen.
Während des „Freien Spiels“ entscheiden die Kinder selbständig über Spielmaterial, Spielort, Spielpartner, Dauer und Verlauf ihres Spieles.
Auch das „Nichtstun“ ist eingeschlossen, um eigenverantwortliches Handeln zu fördern, um auch den Kindern die Möglichkeit zu geben, einfach selbst zum Beobachter zu werden.

Möglichkeiten zum „Freien Spiel“ haben die Kinder in allen Gruppen und Funktionsräumen, nach Ende der Bring-Zeiten am Vormittag ab 9.00 Uhr auf den Fluren sowie auf unserem weitläufigen Außengelände.
Durch das Öffnen der Funktionsräume und Flurbereiche können sich einzelne Kinder aus unterschiedlichen Gruppen treffen, verabreden und kennenlernen.
So fördern wir:

  • Stärkung ihrer Persönlichkeit
  • Selbsteinschätzung
  • Förderung der sozialen, kreativen, sprachlichen, kognitiven, motorischen und emotionalen Fähigkeiten

Aufgabe der Erzieherinnen:
Wir schaffen und bereiten eine anregende Umgebung, um den Kindern eine vertrauliche und entspannte Atmosphäre zu schaffen.
Bei der Auswahl an Spielmitteln sind wir kritisch. Manchmal ist „Weniger – Mehr“
Während der Freispielzeit halten wir uns zurück, geben Hilfestellung, leiten die Kinder an, spielen nach Aufforderung bei Gesellschaftsspielen mit oder unterstützen die Kinder, wenn sie Materialien zur Umsetzung ihrer Ideen benötigen.
Wir stehen in Konfliktsituationen als Ansprechpartner und verlässliche Anlaufstelle für die Kinder zur Verfügung. Wir schützen sie auch vor Gefahren.
Bedeutend ist das Freispiel auch für unsere Beobachtungen. Gerade in der Freispielzeit lassen sich Bedürfnisse, Vorlieben und Fähigkeiten des einzelnen Kindes und der Gesamtgruppe erkennen.

Portfolio und Dokumentation

Als Portfolio bezeichnen wir die Zusammenstellung von Dokumenten und Materialien unserer Kinder wie Fotos und gemalte Bilder, die im Laufe der gesamten Kitazeit entstanden sind.

Das Portfolio zeigt die verschiedenen Aspekte der Entfaltung und Entwicklung des einzelnen Kindes vom 1. KITA – Tag an. Durch diese zielgerichtete Sammlung entsteht eine Chronologie der inhaltlichen und methodischen Lernprozesse.

Darüber hinaus nutzen wir die Portfolioordner für Elterngespräche, um die individuelle Entwicklung des Kindes darzustellen.

Unsere Kinder werden aktiv in die Portfolioarbeit integriert
Für eine aussagekräftige Entwicklungsbegleitung und Lernunterstützung des Kindes zählt die Beobachtung als wichtige Methode unserer pädagogischen Arbeit.
Der allgemeine Entwicklungsstand des Kindes, seine sprachlichen und motorischen Fähigkeiten, seine sozialen Kontakte und seine individuellen Themen sind dabei unsere Beobachtungsschwerpunkte, die schriftlich festgehalten werden.
Durch die Reflexion und den Austausch mit Kolleginnen, Eltern und hinzugezogenem Fachpersonal entsteht ein perspektivenreiches Bild vom Kind.

Ethik und Philosophie

Das bedeutet: Bildung wird als ganzheitlicher lebensbegleitender Prozess der Entwicklung und Entfaltung einer eigenständigen Persönlichkeit mit eigener Identität angesehen.

„Die Beschäftigung mit philosophischen und die Vermittlung ethischer Werte“

Kinder beschäftigen sich schon früh mit Sinnfragen:

  • Woher… ?
  • Wohin… ?
  • Gut/Böse
  • Lebensziele
  • Sinn und Grund des Lebens

Bei uns im Kindergarten bedeutet das:

im Freispiel
Respektvollen Umgang mit Spielpartnern und Spielmaterialien vermitteln.
Gegenseitige Hilfe und Akzeptanz anderer Meinungen und Gesinnungen im Spiel.

Im Stuhlkreis
Spielangebote, die unsere Natur und ihre Beschaffenheit behandeln.
Jahreszeitliche Feste mit teilweise religiösem oder kulturellem Hintergrund z.B. Weihnachten, Martinsumzug, Sommertagsumzug u.ä. (keine differenzierte religiöse Erziehung)
Gespräche, Lieder, Spiele aus anderen Kulturen

Waldtage
Die Natur kennenlernen, Pflanzen und Tiere entdecken und wertvoll mit ihnen umgehen.
Gemeinsames Erkunden der Umgebung.

Pädagogik

Entwicklung von sozialen und emotionalen Kompetenzen

Schwerpunkte und Zielsetzung unserer pädagogischen Arbeit

Kinder sollen lernen - erfahren - spüren - erleben:

Selbstkompetenz

  • Fähigkeit für sich selbst verantwortlich zu sein
  • Selbstwertgefühl
  • eine eigene Meinung entwickeln
  • Hilfe anbieten und annehmen
  • Kritik aushalten und üben
  • Brüche aushalten und sich neu zurechtfinden in anderen/neuen Situationen

Sozialkompetenz

  • sich in andere Menschen einfühlen
  • sich für andere einzusetzen und zu helfen
  • achtungsvoll mit anderen kommunizieren und zu kooperieren
  • Regeln aufstellen und sich daran halten
  • Konflikte aushalten und lösen
  • Bindungen eingehen
  • Probleme lösen

Lernkompetenz

  • Aufgaben als Lernanlass erkennen
  • Informationen einholen
  • Fragen entwickeln und stellen
  • Antworten suchen und eigene Lösungen erproben
  • eigenen Lernwegen vertrauen
  • sich gezielt Unterstützung holen
  • Sachwissen aneignen, überprüfen und weiterentwickeln

In allen Kompetenzbereichen fördern wir die Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen.
Bei der geschlechtsspezifischen Gestaltung der Bildungsprozesse erkennen wir im Kindergartenalltag unterschiedliche Entwicklungsmerkmale, berücksichtigen diese und versuchen die Kinder dementsprechend zu fördern und anzunehmen.

Umsetzung der verschiedenen Bildungsbereiche des Orientierungsplans:

Bereich Sprache

  • Wir unterstützen das einzelne Kind hinsichtlich seiner individuellen, persönlichen Kompetenzen zur Lebensbewältigung, insbesondere bei der Entwicklung seiner sprachlichen, kommunikativen Fähigkeiten.
  • Die Kinder lernen Regeln der Kommunikation kennen.
  • Alle haben freien Zugang zu Büchern, wir pflegen eine gute Kooperation mit der Gemeindebücherei. Jede Gruppe hat ihren eigenen Büchereiausweis, mindestens 2 mal im Monat steht ein Büchereibesuch an.
  • Allgemeine Angebote zur Sprachförderung - 3 Gruppen zur intensiven Sprachfördermaßnahme.

Bereich Bewegung und Rhythmik

  • Die Kinder erschließen sich ihre Welt aktiv mit allen Sinnen und durch Bewegung.
  • Wir ermöglichen den Kindern in unterschiedlichen Bewegungsräumen wie Turnraum, Turnhalle oder Außengelände vielfältige Erfahrungen zu sammeln. Hier haben die Kinder die Möglichkeit zu balancieren, zu springen, zu klettern aber auch um sich zu entspannen. In Bewegung sein mit anderen Kindern, Ball zu spielen, sich gegenseitig zu unterstützen. So werden konditionelle und koordinative Fähigkeiten ausgebaut, sowie grobmotorische Fertigkeiten erlernt und erweitert.
  • Es ist uns wichtig, die Sprache mit Musik, rhythmischen Übungen und Bewegung zu verknüpfen.
  • Tägliches Singen und Klatschen durch Reimen und rhythmische Tänze wird in den Alltag mit einbezogen.
  • Kinderyoga und Entspannungstechniken werden als intensive Angebote regelmäßig für alle Altersgruppen angeboten.
  • Durch die Einbeziehung der Naturpädagogik sind die Kinder mindestens einmal in der Woche draußen in der Natur in Bewegung. Wir machen viele Spaziergänge zu unserer Hütte und in den nahegelegenen Wald.

Bereich Bauen, Konstruieren, Mathematik und Experimentieren

  • Durch den Umgang mit den verschiedenen Materialien können die Kinder bei uns Entdecker, Erfinder, Künstler und Forscher sein. Hierbei werden Konzentration, Spaß und Freude, Wahrnehmung, Selbstbewusstsein, manuelle und technische Fertigkeiten gefördert.
  • Die Kinder haben die Möglichkeit:
    • vielfältige Erfahrungen im Bauen, Konstruieren, Auseinandernehmen und Zusammensetzen zu sammeln
    • eigene Ideen und Phantasien mit unterschiedlichen Materialien selbsttätig umzusetzen
    • auszuprobieren, was wie funktioniert, bestimmte Techniken zu erlernen und Gesetzmäßigkeiten der Mathematik kennenzulernen. Es wurden verstärkt neue Materialien für die Kinder angeschafft, um sie zum Experimentieren und Forschen zu motivieren.

Unsere Kita wurde bei der „Forscherstation“ der Klaus Tschira Stiftung Heidelberg ausgezeichnet. Seit 5 Jahren können Erzieherinnen kostenlos an regelmäßigen Fortbildungen teilnehmen. Dafür haben wir uns verpflichtet, regelmäßige Angebote im naturwissenschaftlichen Bereich für alle Kinder anzubieten. Unsere Forschertage finden einmal im Monat statt.

Bereich künstlerische Bildung

Kinder sehen und verstehen ihre Umwelt mit eigenen Augen und drücken dies auch ganz individuell aus.
Kinder beschreiten eigene Wege und verarbeiten ihre Erlebnisse indem sie sich kreativ ausdrücken. Sie malen, zeichnen und experimentieren mit den unterschiedlichsten Materialien. Dadurch verleihen sie ihren Eindrücken von der Welt neuen Ausdruck.
Um diese Kreativität im Elementarbereich zu fördern stellen wir den Kindern während des freien Spiels, in besonderen Kleingruppenangeboten aber auch nach Aufforderung von Kindern Materialien bereit, mit denen sie Gelegenheit für eigenes Erproben, Spielen und Erkunden finden.
Viele Materialien wie z.B. Wachsmalstifte, Buntstifte, Wasserfarben, kleinere Kartons, Wolle u.a. sind immer im Gruppenraum für alle Kinder bereit gestellt.
Kreatives Denken und Handeln soll den Kindern helfen, einen eigenen Zugang zur Welt zu finden. Der individuelle Ausdruck des Einzelnen ist immer auch ein Erfolgserlebnis und bleibt den Kindern in positiver Erinnerung.

Naturbegegnung & Forscherstation

Naturbegegnung

Pädagogische Ziele: "Ich schütze, was ich liebe"

Kinder, die eine emotionale Beziehung zur Natur und eine offene Verbindung zu allen Wesen der Natur entwickeln, werden auch als Erwachsene eher bereit sein, mit der Natur liebevoll und achtsam umzugehen.
Unsere Kindertagesstätte liegt direkt am Waldrand und an großen Wiesen.
Unterhalb des „Bergnestes“ gibt es unsere Nikolaushütte, eine alte Jagdhütte. Das Gelände ist mit einem Zaun eingegrenzt. Rund um die Hütte, in der man sich zu jeder Jahreszeit aufhalten kann gibt es ebenerdige und abschüssige Grünflächen mit Bäumen und Büschen bewachsen. In der Hütte steht ein Holzofen zum Wärmen und vor der Hütte gibt es eine Feuerstelle in Form einer Feuertonne. Von der Hütte aus starten kleinere Exkursionen oder mitgebrachte Naturmaterialien werden dort aufbewahrt und bespielt.

Einbeziehung der Naturpädagogik in unser Konzept heißt, den Kindern die Liebe zur Natur über gefühlsmäßige und sinnliche Erfahrungen, die Erweiterung ihrer Kenntnisse von Tieren und Pflanzen sowie durch Erleben ihres Körpers in der Natur zu wecken und zu fördern:

  • Durch das unmittelbare Erleben der Jahreszeiten lassen sich der Wandel und Kreisläufe in der Natur begreifen und miterleben.
  • Im Spiel mit und in der Natur kommen die Kinder immer wieder mit Tieren und Pflanzen in Berührung, findet jedes seinen eigenen Zugang dazu und kann so Nähe und Verbundenheit zu anderen Lebewesen entwickeln.
  • Solche Erlebnisse im Kindesalter sind die beste Grundlage für ein auch in späteren Jahren noch tiefes Verständnis für die Umwelt und den Respekt vor jedem Lebewesen.
  • Durch die räumlichen und strukturellen Besonderheiten einer naturnahen Landschaft und die regelmäßig wiederkehrenden Jahreszeiten ergeben sich natürlicherweise vielfältige Sinnesanregungen.
  • In der Natur finden die Kinder die unterschiedlichsten Materialien: Zapfen, Bucheckern, Moos, Rinde, Steine, Lehm…. Hartes und Weiches, Glattes und Raues, Trockenes und Nasses regen die Sinne an und fordern zum Spiel auf.
  • Die Stille in der Natur lässt die Kinder wieder horchen, lauschen: Wind in den Bäumen, trockenes Laubgeknister, die Stimmen der Vögel, mal nah und mal fern – das sind andere Geräusche als in einem Zimmer im Kindergarten.
  • Die Kinder haben in der Natur die Möglichkeit, viele kleine Tiere zu sehen und Pflanzen in Ruhe zu betrachten. Sie beschäftigen sich sehr lange und intensiv mit diesen Lebewesen und verlieren so eventuell vorhandene Scheu.
  • Die Jahreszeiten werden in ihrem Wechsel bewusster wahrgenommen: Sonne, Wind, Regen und Schnee zu spüren, weckt die Lebendigkeit, fordert die Kinder heraus darauf zu reagieren. Unerwartete herausfordernde Situationen fördern Flexibilität und Mut.
     

Forscherstation

Seit 2009 zählt das „Bergnest“ zu den anerkannten Forscherstationen.

Die Forscherstation, Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung gGmbH mit Sitz in Heidelberg, ist ein An-Institut der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Die Forscherstation wird von der Klaus Tschira Stiftung getragen. Ihr Ziel ist es, Erzieherinnen und Erzieher sowie Grundschullehrkräfte für Naturwissenschaften zu begeistern, damit sie diese Begeisterung an Kinder weitergeben. Dafür setzt die Forscherstation auf praxisbezogene Forschung, die Qualifizierung wissenschaftlichen Nachwuchses, berufsbegleitende Fortbildungen sowie die Bereitstellung geeigneter Experimentierideen.

  • Im „Bergnest“ finden regelmäßige Forschertage für alle Kinder von 3 bis 6 Jahren statt, an welchen sie nach Herzenslust mit unterschiedlichen Materialien experimentieren können.
  • Unter Einbeziehung der Naturpädagogik finden diese besonderen Tage auch öfter an unserer Nikolaushütte oder auf den Wiesen rund um die KITA statt.
  • Ebenfalls bereiten Erzieherinnen einzelne Versuche aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Bereichen vor. Bei der Durchführung dieser Experimente beobachten die Kinder spannende Prozesse und Naturphänomene.
  • Die Mitarbeiterinnen nehmen regelmäßig an Fortbildungsangeboten der Forscherstation teil und bringen so als Multiplikator viele neue Anregungen in das gesamte Team und in die pädagogische Arbeit ein.
  • Im Laufe der Zeit hat sich ein umfassender Schatz an Spielen und Materialien zu Themen der Chemie, Physik, Astronomie, Naturphänomene und Mathematik gebildet.
  • Diesen können die jungen Forscher auch außerhalb der Forschertage im Freispiel oder beim Spielen im Außenbereich nutzen.

Ablauf eines Forschertages

  • 10.00 Uhr
    Treffen aller Kinder aus allen Gruppen im Flurbereich. Thema des Forschertages wird vorgestellt und die Erzieherinnen stellen ihre Versuche kurz vor.
  • 10.15 Uhr bis ca. 11.30 Uhr
    In jedem Gruppenraum und den Flurbereichen werden unterschiedliche Möglichkeiten zum Beobachten oder zum Mitmachen von naturwissenschaftlichen Experimenten oder Phänomenen angeboten
  • 11.30 Uhr
    Abschlussrunde im Flur – reflektieren des Forschertages

Sprachförderung

In den letzten drei Jahren wurde die Sprachförderung in unserer Einrichtung stetig weiter ausgebaut.

Im Moment bieten wir zwei Sprachfördergruppen mit jeweils sieben bis neun Kindern an. Die Gruppen sind altersgemischt und werden von einer Erzieherin geleitet. Inhalte der Sprachförderung werden von ihr vorbereitet, durchgeführt und dokumentiert:  

Ziele

  • Die Sprachproduktion in Bezug auf lebenspraktische Themen aus dem Alltag der Kinder anregen
  • Den Wortschatz erweitern
  • Sich trauen zu sprechen
  • Freude am Sprechen entwickeln
  • Freude an der sprachlichen Kommunikation anregen
  • Zusammenhängend erzählen, am Thema bleiben
  • Konkretes Zuhören fördern

Die teilnehmenden Kinder bestehen aus einer Gruppe mit einem Förderbedarf, der vom Gesundheitsamt Heidelberg nach dem Setk-Test festgestellt wurde und aus Kindern aus zweisprachigen Familien sowie aus Kindern, die aus Familien stammen, in denen kein Deutsch gesprochen wird. Zusätzlich zu dem Sprachförderprogramm werden in allen Gruppen Elemente aus dem Würzburger Sprachprogramm mit allen Kindern angewendet.
Ebenfalls kommt einmal im Jahr eine Mitarbeiterin und Leiterin der Sprachheilpädagogischen Beratungsstelle Neckargemünd in unsere KITA. Eltern haben an diesem Tag das Angebot, ihre Kinder vorzustellen, ob eventuell ein Sprachförderbedarf besteht. Ebenfalls sprechen wir Eltern, deren Kinder uns im sprachlichen Bereich auffallen, im Vorfeld an, ob sie ihr Kind vorstellen wollen.

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